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15.11.2011 Lärmaktionsplan Dortmund

Nach einem umfangreichen Beteilungsprozess hat der Rat der Stadt Dortmund am 7.5.2015 den Lärmaktionsplan für die Stadt Dortmund (Vorlage) verabschiedet (Auszug aus der Niederschrift).

Die EG-Umgebungslärmrichtlinie und das Bundesimmissionsschutzgesetz § 47d Abs. 1 verpflichten die Kommunen, so genannte „strategische Lärmkarten“ aufzustellen, aus denen sich ein umfassendes objektives Bild über die Lärmbelastung in der jeweiligen Stadt ergibt. Kreise und kreisfreie Städte müssen aufbauend auf diese flächendeckende Untersuchung und Kartierung der Lärmsituation im Stadtgebiet einen Lärmaktionsplan erarbeiten und darlegen, welche Maßnahmen zur Minderung der Lärmbelastungen ergriffen werden sollen. Dies gilt für die Bereiche, an denen festgelegte Lärmpegel überschritten worden sind: tagsüber 70 Dezibel und nachts 60 Dezibel. (LDEN >= 70 dB(A), Lnight >= 60 dB(A)).

Die Lärmkartierung  - durchgeführt in Kooperation zwischen Stadtplanungs- und Bauordnungsamt mit dem Umweltamt - hat gezeigt, dass die größten Lärmprobleme durch den Straßenverkehr entstehen. An zweiter Stelle ist der Lärm zu nennen, der an den Strecken der Deutschen Bahn ausgeht. Auch durch den Betrieb der Stadtbahnen werden Lärmprobleme verursacht, die jedoch gegenüber dem Lärm von Straße und Schiene in den Hintergrund treten. Die Stadt Dortmund ist der Auffassung, dass beim Flug-, Industrie- und Gewerbelärm kein Handlungsbedarf besteht; dies sieht der BUND anders, wie die vielen Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern belegen.
 

19.04.2012 Lärmaktionsplan Dortmund - Stellungnahme der Naturschutzverbände

Die Naturschutzverbände regen in ihrer gemeinsamen Stellungnahme eine Überarbeitung des Entwurfs des Lärmaktionsplanes an. Sie bemängeln die verspätete Aufstellung des Lärmaktionsplanes. Sie regen eine verbesserte Öffentlichkeitsbeteiligung analog der Stadt Hamburg an und bitten die Lärmkarten um die Anzahl der betroffenen Menschen zu ergänzen. Ferner sind die kumulativen Wirkungen verschiedener Lärmquellen zu betrachten und eine Verzahnung mit der Luftreinhalteplanung vorzunehmen. Für sämtliche Hauptverkehrsstraßen mit einer Belastung von mehr als 15.000 Kfz/Tag sind detaillierte Einzelmaßnahmen zu entwickeln. Die Entlastungswirkungen von Ortsumfahrungsstraßen sind den Belastungszahlen auf den neuen Straßenzügen gegenüber zu stellen (z.B. auf der L 663). Die „Ruhigen Gebiete“ sind als Tabuzonen für weitere verlärmende Infrastruktur zu definieren (z.B. Raum nördlich Asseln/Wickede). Die Naturschutzverbände schlagen eine Erweiterung der „Ruhigen Gebiete“ vor, zunächst im Bereich Barop (Umweltkulturpark, Rüpingsbach).


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  • 22.6.2017, 19:00 Uhr: BUND-Monatstreffen
  • 1.7.2017, 15-20 Uhr: Sommerfest BUND/NABU
 

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