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Kreisgruppe Dortmund

BUND begrüßt Urteil zu Fahrverboten

27. Februar 2018

Einschneidende Maßnahmen zur Senkung der Stickstoffdioxide in der Stadt gefordert

Aktion am Borsigplatz  (BUND Dortmund)

Mit Erleichterung nimmt der BUND Dortmund das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Fahrverboten für Dieselfahrzeuge auf. "Jetzt gibt es keine Ausrede für die Stadt Dortmund mehr, längst überfällige Maßnahmen zur Senkung der Stickstoffdioxid-Belastung zu ergreifen. Auf den Masterplan Mobilität kann nicht mehr gewartet werden." so BUND-Sprecher Thomas Quittek.

Die bisher im Luftreinhalteplan getroffenen Maßnahmen reichen bei weitem nicht aus, um die über dem Grenzwert von 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft liegenden Belastungen an über 10 Straßenzügen - u.a. an der B 1 - zu senken. An Sofortmaßnahmen ist jetzt die Sperrung der B 1 für die Lkw-Durchgangsverkehr erforderlich. Als weitere Maßnahme schlägt der BUND Tempo 30 auf den besonders belasteten innerstädtischen Straßen wie Hohe Straße und Märkische Straße vor.

Plazebos wie "Pflastersteine für saubere Luft", die angeblich Stickoxide in Salz umwandeln, reichen jetzt nicht mehr aus. Erforderlich sind jetzt auch Fahrverbote für Diesel-Pkw. Übergangsregelungen für Handwerker etc. sind denkbar. Sie gab es auch bei der Einführung der Umweltzone (grüne Plakette). Von der Bundesregierung fordert der BUND nun die zügige Einführung der Blauen Plakette.

 

 

 

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