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Kreisgruppe Dortmund

Hambacher Wald: Retten statt roden - Eilpetition!

24. August 2018

Bitte unterzeichnen und weiterleiten!

 (Schaufelbagger, darkmoon1968 / pixabay.com)

Unser Bundesvorsitzender Prof. Dr. Hubert Weiger bittet um Unterzeichnung dieser bundesweiten Eilpetition zur Rettung des Hambacher Waldes:

https://aktion.bund.net/hambacher-wald-retten-statt-roden

Noch während die Kohle-Kommission über die Rahmenbedingungen für den deutschen Kohleausstieg verhandelt, will RWE Fakten schaffen und im Hambacher Wald weiter Bäume roden, um dem Braunkohlentagebau Platz zu machen. 

Für den BUND ist die drohende Rodung ein zentraler Konflikt. Damit legt RWE die Axt an die Zielsetzung der Kohle-Kommission, einen breiten gesellschaftlichen Konsens zum Ausstieg aus der Kohle auszuhandeln. Wir haben ein großes Interesse daran, dass die Kommission erfolgreich arbeitet. Deshalb sehen wir in einer möglichen Rodung des Hambacher Waldes eine erhebliche Gefährdung der Mitarbeit des BUND in der Kommission.

Seit Jahren kämpft unser Landesverband Nordrhein-Westfalen für den Hambacher Wald; mit Aktionen, mit politischer Überzeugungsarbeit aber auch juristisch, wie mit der im April eingereichten Klage gegen die Zulassung des Hauptbetriebsplans zur Fortführung des Tagebaus Hambach. Dieser Antrag war notwendig geworden, um rechtzeitig vor dem möglichen Beginn der Rodungssaison am 1. Oktober eine gerichtliche Entscheidung gegen die Rodung herbeizuführen.

Wir wollen unseren Landesverband Nordrhein-Westfalen unterstützen und fordern deshalb in einer bundesweiten Eilpetition die Landesregierung NRW und die Bundesregierung auf, dafür zu sorgen, dass RWE keine Rodung vornimmt – solange über den Kohleausstieg verhandelt wird. 

Ich bitte Sie, die Gruppen, Aktiven, Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen im gesamten BUND, diese Petition zu unterstützen und zu verbreiten. Der Hambacher Wald muss erhalten bleiben!

Ich danke Ihnen.

Prof. Dr. Hubert Weiger
(Vorsitzender des BUND)
 

  

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