Kreisgruppe Dortmund

Über 1000 Menschen beim Klimastreik in Dortmund

19. März 2021

Jetzt Handeln statt Reden

Selbst gestaltete Plakate zum Klimastreik  (Sabine Darschnik)

Gute Resonanz hatte der erste öffentliche Klima-Protest in Dortmund in diesem Jahr. Zusammen mit den Teilnehmer*innen der parallel laufenden Fahrrad-Demonstration kamen am Freitag etwa 1000 Aktive zum Klimastreik in die Innenstadt rund um die Reinoldikirche. Auch der BUND war mit einem Plakat zu Solaranlagen vertreten, um die Energiewende zu unterstützen. 

Hauptthema der Kundgebungsredner*innen war die Enttäuschung über die mangelnden Klima-Ambitionen der Stadt. Einig war man sich darüber, dass genügend Ideen und positive Beispiele auf dem Tisch liegen und es jetzt dringend Zeit ist, diese in großem Maßstab zu realisieren. Die Zeit für Pilotprojekte ist definitiv abgelaufen. 

Entsprechend viel Beifall erhielten die Forderungen nach konkreten Zielen und Maßnahmen im Handlungsprogramm 2030. Demnach sollte die Stadt  zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien, das Programm zu klimaneutralem Bauen oder das Konzept für emissionsarme Mobilität energisch und zukunftsorientiert vorantreiben.  Klimaneutralität bis 2035 sollte nach Ansicht der Demonstrant*innen zur Chefsache gemacht und ämterübergreifend koordiniert werden. 

 

 

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